Der Blog geht weiter …

Juli 22nd, 2012

… allerdings aufgrund der Namensänderung der Schreiberin an einer anderen Stelle.

Bitte besucht mich doch in Zukunft hier: http://blog.schleicherban.de

Danke und bis bald!

Wenn einer eine Reise tut …

Oktober 24th, 2011

… dann kann er was erleben.

Und wie das so ist mit Sprichwörtern: sie bewahrheiten sich immer wieder.

Freitag später Nachmittag: Familie Schleicher packt das Auto und fährt mit Sack und Pack, mit Kind und Hund gen Ortenau.

Leider ist die Fahrt sehr kurz, denn am Aichelberg staut es sich schon das erste Mal. Der Radioverkehrsdienst brachte ohnehin nur die längsten Staus und hatte den jetzigen gänzlich “vergessen” und uns schwante übles. Auf unserer Strecke momentan offiziell: 10 km stockender Verkehr zwischen Stuttgart Flughafen und Dreieck Stuttgart. 5 km Stau zwischen Karlsbad und dem Dreieck Karlsruhe. 9 km stockender Verkehr zwischen Rastatt Süd und Baden-Baden. Dann die ganzen Baustellen zwischen Baden-Baden und Offenburg, die auch nichts Gutes verhießen.

Endlich ging es weiter und wir näherten uns Stuttgart, immer in der Hoffnung, dass sich die 10 km dort vielleicht langsam auflösen könnten, schließlich war die Feierabendzeit langsam aber sicher definitiv vorbei und irgendwann müsste ja auch Stuggi dann mal zur Ruhe kommen – doch weit gefehlt. Wir standen im Stau, von stockendem Verkehr träumten wir. Manchmal ging es vorwärts. Wir krochen. Das Kindlein war noch bestens gelaunt, wir hielten durch. Schließlich knackten wir nach einer Stunde die 10-km-Marke und dachten eigentlich, dass wir es geschafft haben müssten. Aber auch das war nicht der Fall.

Nach 20 km im Stau wurde es uns schließlich zu blöd und wir fuhren bei Leonberg ab. Ja, wir fuhren wieder. Es fühlte sich gut an. Wir hatten keine Ahnung, wie lang der Stau noch sein würde (noch 500 m? 1 km? 10 km? 20 km?) und wir beschlossen, über den Schwarzwald  zu meinen Eltern zu fahren. Nach 5 Stunden Fahrzeit hatten wir es dann geschafft … mit hundemüdem, mittlerweile laut meckerndem Kind und kaputten Nerven. (Auf dem Rückweg brauchten wir übrigens 2 Stunden 45 Minuten für die Strecke).

Am nächsten Morgen wollten wir dann in den Europapark. Das Kindlein und den Hund wollten wir bei Oma und Opa deponieren und zu zweit den Park unsicher machen. Damit es sich rentierte, standen wir früh auf. Ich beschloss mit dem Hund gassi zu gehen, dann wollten wir frühstücken und nach Rust verschwinden.

Im Feld angelangt, leinte ich das Hundetier ab und sie lief davon – wie immer. Doch leider ist unser Hund nicht mit einer allzu großen Intelligenz gesegnet, oder wie sonst soll man sich erklären, dass sie schnurstracks auf das Abdeckgitter lief, das die Sickergrube absichert? Mit ihren dünnen Pfoten brach sie zwischen den Stäben hindurch, jaulte, befreite sich und weigerte sich dann, auch nur einen Schritt in meine Richtung zu machen. Statt dessen spreizte sie den Vorderlauf ab und ich dachte schon, sie hätte ihn sich gebrochen. Eine relativ große Wunde klaffte, man sah den Knochen und es blutete ziemlich. An Laufen war so natürlich nicht zu denken und so schleppte ich den Hund nach Hause, wo wir ihn notdürftig versorgten. Danach ging es sofort zum Tierarzt.

Und dort gab es dann wenigstens etwas Entwarnung: wir hatten Glück im Unglück. Der Knochen war heil geblieben, die Arterie auch – um Haaresbreite. Wär die Verletzung auch nur einen Millimeter tiefer gegangen, so wäre die Arterie wohl futsch gewesen.  Und unser Hund war tapfer und ließ sich die Verletzung ohne Narkose mit 7 Klammern versorgen. Armes Tier.

Zeitungsstars

September 21st, 2011

Der Countdown läuft: 5/4!

September 13th, 2011

Gestern Abend war ich zu nichts mehr zu gebrauchen und deshalb gab’s dann auch keinen aktuellen Blog-Eintrag mehr.

Das Kindlein war extremst unleidig, wollte natürlich nicht ins Bett und unter keinen Umständen schlafen – den dritten Tag in Folge. Und deshalb hieß es für mich früh: Licht aus, morgen wird alles besser!

Heute wurde es auch besser. Diverse Dinge mussten noch eingekauft werden, die Platz”kärtchen” habe ich fertig, die Deko steht also.

Außerdem sind heute meine Eltern ins Allgäu gefahren – gesehen habe ich sie allerdings noch nicht.

Der Countdown läuft: 6!

September 11th, 2011

Heute war ein sehr durchmischter Tag: die Hälfte meiner zukünftigen Tischkärtchen hat’s bei starkem Wind vom Balkon geweht und ich muss dann wohl neue besorgen.

Dafür hat sich mein Laminaria-Tuch wider Erwarten gut spannen und trocknen lassen und sieht jetzt endlich auch mal gut aus 😉

Und den Nachmittag habe ich mit Serviettenfalten verbracht – ganze 4 Stunden lang, und das obwohl ich die Falttechnik seit Jahren beherrsche. Aber eigentlich gehen 3 Minuten pro Serviette …

Der Countdown läuft: 7!

September 10th, 2011

Nur noch eine Woche … langsam, aber sicher wird’s ernst.

Seit heute ist auch das Layout für das Liedblatt für die Kirche fertig.

Das ist sicherlich nichts weltbewegendes, aber eben auch notwendig. Ansonsten warte ich auf die Ankunft von ein paar Stumpenkerzen, um weiter an der Deko basteln zu können.

Der Countdown läuft: 8!

September 9th, 2011

Eine ganz und gar “tolle” Überraschung wartete heute im Briefkasten.

Letzten Samstag hatten wir einen Stapel Briefe verschickt, darin waren unter anderem Eintrittskarten für Anno 1525, Flyer, eine kleine Erklärung, was wann und wo statt findet.

Die Leute, mit denen ich geredet hatte, bekamen die Briefe auch am Montag. Die große Ausnahme wartete dann auf mich: der Brief an meinen Cousin samt Frau nach Mannheim steckte in einem Zellophan-Umschlag und hatte einen hässlichen gelben Aufkleber. Im Plastik-Umschlag steckte dann neben dem ziemlich lädierten Briefumschlag die Erklärung, dass der Brief offensichtlich von der Sortieranlage beschädigt worden sei und dass man hoffe, dass der Inhalt noch darin wäre. War er.

Warum also ging der Brief an mich zurück?

“Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,

bei dieser Sendung ins Ausland wurden leider die zulässigen Entgelte, Gewichtstufen oder Maße nicht eingehalten. An dem zu entrichtenden Entgelt fehlen: 0,20 € Daher geht diese Sendung zurück an den Absender.”

Ins Ausland? Zugegebenermaßen würden manche Bayern gerne den Rest Deutschland als Ausland sehen, aber eigentlich gehört Mannheim (und da ging der Brief nun mal hin!) wohl genauso zur Bundesrepublik wie Kempten auch.

Die Dame am anderen Ende der Telefonschnur, bei der ich mich danach beschwerte, konnte mir die Frage nach dem WARUM auch nicht beantworten.

Der Countdown läuft: 9!

September 8th, 2011

Und da waren es nur noch 9 Tage.

Und das scheinbar Unmögliche ist geschafft: weder Bräutigam noch Braut müssen nackt gehen – die Gewandungen sind fertig!

Ich bin fix und alle; der Nähmarathon hat mich doch sehr geschafft in den letzten Wochen. Kaum ein Tag war nähfrei, meistens habe ich mindestens 3 Stunden lang gewerkelt. Kein Wunder, dass die Wohnung gerade “etwas” vernachlässigt aussieht.

Der Countdown läuft: 10!

September 7th, 2011

… und bisher sieht es so aus, als hätte der Wettergott Lust, uns ein schönes Fest zu bescheren:

Goldstück

Juli 30th, 2011

Ein Samstag ohne großartiges Programm – Grund genug für ein Miniprojekt.

Ausgangspunkt:

1. Schritt – einmal erröten, bitte!

Verwendet habe ich irgendeine mattglänzende, weinrote Acrylfarbe, die fürchterlich langsam trocknete.

2. Schritt – “Vergolden”

Verwendet habe ich Rub’n’Buff … ein geniales Zeug, das man einfach mit dem Finger oder einem Tuch auftragen kann. Ist jedenfalls eine (relativ) preiswerte Alternative zu echtem Gold.

Und tadaaa! So sieht’s jetzt aus: